Überzeugend argumentieren

Wie Sie Nachrichten verfassen, die zum Handeln bewegen

Sie benötigen eine Antwort, eine Entscheidung oder eine Maßnahme – und Ihre Nachricht ist nur eine von vielen, die der Empfänger heute liest. Dieser Leitfaden hilft Ihnen zu bestimmen, was Sie erreichen wollen, es sekundenschnell verständlich zu formulieren und es so zu versenden, dass es ein professionelles Licht auf Sie wirft.

14 Themen

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Phase 1 · 5 Themen

Legen Sie fest, was Sie wollen, und stellen Sie es an den Anfang

Die meisten unbeantworteten Nachrichten ließen im Unklaren, worum eigentlich gebeten wurde. Klären Sie das vorab und teilen Sie es dem Leser gleich in den ersten Zeilen mit.

  1. Zielgruppe

    Bedenken Sie, wer dies lesen wird und welcher Wissensstand vorliegt. Dasselbe Anliegen erfordert bei einer Führungskraft eine andere Formulierung als bei einem Teammitglied.

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  2. Kernaussagen

    Legen Sie die ein bis zwei Kernpunkte fest, die der Leser mitnehmen muss. Wenn Sie diese nicht benennen können, wird der Leser sie auch nicht erkennen.

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  3. Titel

    Verfassen Sie eine Betreffzeile, die klar aussagt, worum es geht und was Sie benötigen. Oft ist sie der einzige Teil, der gelesen wird, bevor der Empfänger entscheidet, wann er die Nachricht öffnet.

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  4. Zusammenfassungen

    Beginnen Sie mit dem Anliegen und der Begründung. Hintergrundinformationen folgen danach für diejenigen, die sie wünschen.

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  5. Struktur

    Strukturieren Sie den folgenden Inhalt übersichtlich: kurze Absätze, eine klare Reihenfolge und Handlungsaufforderungen optisch hervorgehoben.

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Ihre AufgabeBevor Sie fortfahren: Formulieren Sie eine Betreffzeile und einen Einleitungssatz, die für sich allein stehen könnten.

Phase 2 · 6 Themen

Machen Sie es leicht zu lesen und schwer misszuverstehen

Geschriebene Worte transportieren weder Stimme noch Mimik. Prüfen Sie, wie die Nachricht auf jemanden wirkt, der Sie nicht hören kann.

  1. Einfachheit

    Lassen Sie alles weg, was der Leser nicht zwingend zum Handeln braucht. Jeder zusätzliche Absatz verringert die Wahrscheinlichkeit, dass der entscheidende gelesen wird.

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  2. Beispiele

    Geben Sie ein konkretes Beispiel, wenn etwas missverstanden werden könnte. Ein einziges Beispiel erspart oft eine Runde zeitraubender Rückfragen.

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  3. Lesbarkeit

    Verwenden Sie verständliche Worte und kurze Sätze. Texte, die mit Fachvokabular glänzen wollen, werden meist nur überflogen.

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  4. Tonalität

    Achten Sie auf die Haltung, die Ihre Worte transportieren. Eine Nachricht, die dynamisch und prägnant gemeint war, wirkt schnell schroff oder abweisend.

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  5. Direktheit

    Nennen Sie Ihr Anliegen und die Frist direkt beim Namen. Überlassen Sie es nicht dem Leser zu erraten, was Sie möchten.

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  6. Diplomatie

    Seien Sie direkt, ohne unhöflich zu wirken. Ein höflicher Satz kostet wenig Mühe und erhält die Hilfsbereitschaft des Lesers.

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Ihre AufgabeBevor Sie fortfahren: Lesen Sie den Entwurf aus der Perspektive des Empfängers – an einem hektischen Tag, bei schlechter Laune.

Phase 3 · 3 Themen

Überprüfen und professionell versenden

Die letzten fünf Minuten entscheiden darüber, ob die Nachricht sorgfältig oder nachlässig wirkt.

  1. Überarbeitung

    Überarbeiten Sie Struktur und Lesefluss. Ziehen Sie den wichtigsten Satz nach oben, streichen Sie Wiederholungen und sorgen Sie für einen einheitlichen Ton.

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  2. Korrekturlesen

    Finden Sie Tipp- und Rechtschreibfehler vor dem Empfänger. Kleine Fehler lassen Zweifel an der Sorgfalt des gesamten Inhalts aufkommen.

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  3. Veröffentlichung

    Senden Sie die Nachricht an die richtigen Personen, über den passenden Kanal und zu einer Zeit, zu der sie wahrscheinlich wahrgenommen wird. Der Empfängerkreis ist Teil der Botschaft.

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Ihre AufgabePrüfen Sie vor dem Absenden abschließend noch einmal die Empfänger, die Anhänge und den ersten Satz.